Programm | neues kino Basel  NEU: Unsere gescannten Plakate/Fliers in der Plakatsammlung 


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Grafik: Noëmi Scherrer

Sommer 2026
ExSilo Open-Air

ExSilo Freiluftkino im Ostquai, auf dem Dach des Rostigen Ankers, Eingang Hafenstrasse 25, 4057 Basel, beschildert
Platzreservationen können am Vorführdatum zwischen 17:00 und 18:30 gemacht werden. Tel.: 078 679 20 97. Pro Anruf können zwei Tickets reserviert werden.
Kasse und Bar sind ab 20:30 geöffnet, nicht bezahlte und abgeholte Reservationen werden ab 21:00 vergeben. Die Filme beginnen nach Anbruch der Dunkelheit (ca. 21:30). Warme Kleidung ist auch an den heissesten Sommertagen zu empfehlen. Bei ungünstiger Witterung zeigen wir die Filme um 21:30 im neuen kino an der Klybeckstrasse 247.
Infotelefon bei zweifelhaftem Wetter (ab 19:30): 078 679 20 97.
Preise: Normal 20 CHF.
Mitglieder, Studis, Arbeitslose, IV, Kulturlegi 10 CHF.
Bezahlung mit Bargeld oder Twint.
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Do 13.8.
All we Imagine as Light
Von Payal Kapadia, IN 2024, 118 Minuten, Ml/Hi/Mr/df
In ALL WE IMAGINE AS LIGHT erzählt Payal Kapadia auf poetisch-sensible Weise von Prabha und Anu, zwei Krankenschwestern in einem Spital in Mumbai. Prabha ist vor vielen Jahren eine arrangierte Ehe eingegangen, doch ihr Mann ist kurz nach der Hochzeit nach Deutschland emigriert und lässt kaum mehr von sich hören. Daher wohnt die junge Anu bei ihr, die noch voller Träume für ihre Zukunft ist und eine heimliche Beziehung mit einem muslimischen Jungen führt. Als plötzlich ein Reiskocher per Post eintrifft – womöglich aus Deutschland – gerät die Welt der beiden Frauen aus den Fugen. Ein Ausflug ans Meer mit Prabhas Freundin Parvati verschafft ihnen Raum zur Selbstermächtigung. Mit wunderbaren Aufnahmen vom nächtlichen Mumbai und vor eindringlicher Geräuschkulisse schafft Payal Kapadia in ihrem ersten Spielfilm ein betörendes Werk für Augen und Ohren und erzählt eine herzerwärmende Geschichte voller Menschlichkeit. In Cannes wurde sie als erste Inderin mit dem Grossen Preis der Jury ausgezeichnet. (trigon-film)
Fr 14.8.
Les triplettes de Belleville
Von Sylvain Chomet, FR 2003, 78 Minuten, ohne Dialog
Als Madame Souza ihren Enkel zum Radsport bringt, ahnt sie nicht, wohin diese Leidenschaft sie eines Tages führen wird: mitten in die Tour de France – und direkt in die Fänge der Mafia. Als Champion während des Rennens entführt wird, bricht seine resolute Grossmutter gemeinsam mit ihrem treuen Hund Bruno auf, um ihn zu retten. Die Spur führt in die schillernde Metropole Belleville, wo sie auf die legendären «Triplettes» treffen – drei exzentrische, längst vergessene Revue-Sängerinnen-Drillinge mit ganz besonderen Talenten. Ein Zeichentrickfilm wie kein anderer. Skurril, poetisch und voller Witz entführt Regisseur Sylvain Chomet in eine Welt zwischen Jazz, Nostalgie und Abenteuer – fast ohne Worte, aber mit einer Bildsprache, die man so schnell nicht vergisst. Hinweis: Eine Szene zitiert Josephine Bakers Bananentanz – eine Anspielung auf eine Unterhaltungskultur der 1920er Jahre, die Schwarze Menschen exotisierte und heute als problematisch gilt.
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